Salta (Stadt)

Salta ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordwesten Argentiniens. Sie liegt im Valle de Lerma an den Ausläufern der Anden. Die Stadt ist berühmt für ihre alte spanische Kolonialarchitektur in der Altstadt. Die Stadt hat heute etwa 460.000 Einwohner und ist somit die achtgrößte Stadt Argentiniens.Salta liegt 1187 m ü. M. am Río Arenales, einem Quellfluss des Río Salado.
Salta wurde am 16. April 1582 durch Don Hernando de Lerma gegründet. Der ursprüngliche Name der Stadt lautete: Ciudad de Lerma en el valle de Salta. General Manuel Belgrano errang hier 1812 während des argentinischen Unabhängigkeitskrieges von 1810-1818 seinen ersten Sieg gegen die Spanier. In Salta herrschte nach dem Unabhängigkeitskrieg politisches Chaos und finanzieller Bankrott. Dieser Zustand hielt den größten Teil des 19. Jahrhunderts an.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts und im frühen 20. Jahrhundert ließen sich viele Einwanderer aus Italien, Spanien, dem heutigen Syrien und Libanon in der Stadt nieder, welche den Handel und die Landwirtschaft der Stadt und ihrer Umgebung belebten. Am Ende des 19. Jahrhunderts hatte Salta eine höhere Schule, ein Waisenhaus, ein Hospital und 20.000 Einwohner, die lebhaften Handel mit Bolivien trieben. Salta war schon damals Sitz eines deutschen Konsuls. Eine Eisenbahn verband die Stadt über San Miguel de Tucumán mit Buenos Aires.



Daten und Fakten

Salta (Provinz)

Salta ist eine Provinz im Nordwesten Argentiniens. Hauptstadt ist der gleichnamige Ort Salta am Río Arenales, einem Quellfluss des Río Salado. Über die Herkunft des Namens Salta gibt es mehrere Meinungen. Für einige ist Salta die Bezeichnung für den schönen Ort, angenehm um sich niederzulassen in der Quechua-Sprache (lugar lindo, agradable para asentarse). Für die Einheimischen ist der Name Salta gleichbedeutend mit "La linda" (span.): Salta, la linda = Salta, die Schöne/Die Hübsche". Für andere ist der Begriff Salta die Bezeichnung der Sahta-Sippe, der Lule-Indianer.
Die Provinz ist im Westen gebirgig mit Anteil an der Atacamawüste, wird von vier parallel laufenden Gebirgsketten, den Kordilleren, durchzogen und ist im Osten Flachland (Westlicher Teil des Gran Chaco). Den Westen bewässern die Quellbäche und Nebenflüsse des Río Bermejo und Río Salado, und die Täler sind fruchtbar. Im Nordosten bildet der aus Bolivien kommende Río Pilcomayo die Grenze zu Paraguay.Der Großteil der Bevölkerung lebt in den subtropischen fruchtbaren Tälern im Zentrum der Provinz.
Wichtige Städte neben der Provinzhauptstadt Salta sind die agroindustriell und landwirtschaftlich wichtigen Tartagal (85.000 Einwohner), San Ramón de la Nueva Orán (75.000 Einwohner), Rosario de Lerma (35.000 Einwohner) und Rosario de la Frontera (25.000 Einwohner), der touristisch bedeutende Weinbauort Cafayate (10.000 Einwohner) sowie die Grenzstadt zu Bolivien, Pocitos (auch Salvador Mazza, 15.000 Einwohner).Um 1400 reichte die südliche Ausdehnung des Inka-Reiches bis in die Gegend um Salta und San Miguel de Tucumán.
Die spanischen Eroberer betraten Salta erstmals auf Ihrem Weg von Perú in das heutige Argentinien, ließen sich aber nicht in Salta nieder, sondern gründeten zuerst die Städte Santiago del Estero und San Miguel de Tucumán. Hernando de Lerma, der am 13. November 1577 Gouverneur von Tucumán wird, wird von der spanischen Krone beauftragt, eine Stadt als Zwischenstation zwischen Perú und der Provinz Tucumán zur Verteidigung und Versorgung zu errichten. Er gründete am 16. April 1582 die Stadt Ciudad de Lerma (La Ciudad de Lerma en el Valle de Salta), die heutige Provinzhauptstadt Salta.
Quelle: Wikipedia
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